Lieber Paul...



13:12 Uhr (Kakadu National Park, Australien, in einem Straßengraben Mitten im Nirgendwo)

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„Oh schau, der kleine Vogel.“, ich deute auf ein Federknäul mit roten Pausbäckchen und versuche dabei den Schmetterling zu ignorieren, der schon seit geraumer Zeit Angriffe auf unsere Windschutzscheibe verübt.
Abby hebt den Kopf und kneift die Augen zusammen:
„Sieht aus wie ein Killer.“
Mit ausdruckslosem Gesicht senkt sie den Blick wieder auf ihr Handy. Was sie da so Interessantes sieht ist mir schleierhaft, schließlich haben wir hier, Mitten in der Wildnis, keinen Empfang. Nicht einmal ein einziges
Kontakt-zur-Außenwelt-Stricherl zeigt sich auf dem Display.
Zum Glück weiß ich mich zu beschäftigen. Erstmal entschuldige ich mich aber gedanklich bei dem Piepmatz für Abbys Kommentar, schließlich ist er ein Einheimischer. Da zeigt man Respekt.

Im Grunde bin ich selbst schuld. Ich hätte den Vogel nicht zu erwähnen zu brauchen. Abby hats nämlich nicht so mit dem lieben Federvieh. Das weiß ich spätestens seit dem letzten Abend auf der Dachterrasse unseres Hotels.
Nach einem langen Konferenzwoche hat sich dort nämlich die ganze Belegschaft, also A.`s Arbeitsgrüppchen, noch einmal eingefunden, um einander zum Ende einer erfolgreichen Woche zuzuprosten.
…und Tipps für den, vier Stunden Autofahrt entfernten, Trip zum Nationalpark auszutauschen.
So kommt es, dass der ehemalige Chef von A.´s Arbeitstruppe (ich bin mir sicher, dass er irgendein Verwandtschaftsverhältnis zu Crocodile Dundee pflegt, denn er ist mit Herz und Blut, und unverständlichem Akzent, australischer Outback-Enthusiast), von den Piepmätzen im Nationalpark zu schwärmen beginnt. Damit tritt er in die Fußstapfen der anderen Kollegen, die uns schon zuvor mit viel Federviehbegeisterung die Zeit vertrieben haben. Weil aber der gute Herr nun mal nicht nur der ehem. Chef von A. ist, und ich einen Heidenrespekt vor dem Mann habe, sondern auch weil man ja Manieren hat, nicke ich meist höflich und tue so, also würde ich begreifen, von welchem Tschieper jetzt gerade wieder geredet wird.
Abby sieht das anders.
Nach vielen, gut gemeinten, Ratschlägen, zu den besten Vogelsichtungsplätzen im Nationalpark, sieht sie unseren Crocodile Dundee, ohne mit der Wimper zu zucken, an und sagt:

„Und was ist, wenn man sich nicht um die Viecher schert?“

Am Tisch wird es plötzlich ganz still. Nicht einmal Dundee spricht mehr. Ich kann förmlich sehen, wie es hinter seiner Stirn arbeitet. Am liebsten möchte ich mich unterm Tisch verkriechen und bete, dass Abby jetzt nicht in meine Richtung schaut. Ich will nicht, dass jemand denkt, wir beide stecken in Sachen Vogel-Apathie unter einer Decke.
Während alle noch immer dreinschauen, als hätte jemand gerade seine Abneigung gegen Hundewelpen und Kleinkinder erklärt, räuspert sich jemand links neben mir und das Gespräch wird schleppend wieder aufgenommen. Ich atme erleichtert auf und schiele zu Abby. Sie wirkt vollkommen unbeeindruckt. Hat sie ihren Fehltritt überhaupt bemerkt? Ich tippe auf eher nicht.
Zum Glück scheint unser Haufen Hobby-Ornithologen nicht nachtragend zu sein. Der Federvieh Unterhaltung tut das Ganze jedenfalls keinen Abbruch.

Bei mittlerweile 35 Grad im Schatten wünsche ich mir nun, ich hätte ihnen gestern abend besser zugehört.
Unseren Vogelkundlern.
Dann könnte ich mir jetzt wenigstens mit Halbwisssen die Zeit vertreiben, während Abby noch immer hochkonzentriert auf ihr Empfang-loses Handy starrt.
Außer dem pausbäckigen Piepmatz tut sich hier nämlich nicht viel. Im Straßengraben Mitten im Nationalpark.
Mein Blick fällt wieder auf den Schmetterling, der noch immer im Ansturm auf die Windschutzscheibe ist.
„Killer.“, denke ich.
Und hoffe, dass er nicht seine Freunde zur Hilfe ruft.

13:43 Uhr


Beim Yoga wird immer von Vergebung und so gefaselt. Dass es einem leichter um die Brust ist, wenn man nicht dauernd seinen Müll auf andere projiziert. Aber während mir die Schweißtropfen zwischen den Schulterblättern hinabrinnen, ist mir gerade nicht nach vergeben. Ich will lieber verurteilen. Denn auch wenn Abby, die es sich am Vordersitz bequem gemacht hat, behauptet, dass wir alle zu gleichen Teilen Schuld an dem Dilemma tragen, sehen ich keine Schuld bei mir. Nicht einmal ein klitzekleines Fitzelchen.

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Ich war zum Zeitpunkt der Tat am Klo. Wie bitte hätte ich von dort aus kontrollieren sollen, ob unsere kleine, aus Wissenschaftlern bestehende (mit Ausnahme von mir, natürlich) Fahrgemeinschaftstruppe den richtigen Sprit ins Auto füllt?!
Genau. Gar nicht.

Nachdem unser Wägelchen grunzend und röchelnd den Geist aufgegeben hat (würde ich auch, wenn man mir Kamillentee statt Kaffee für weitere 2 Stunden Autofahrt servieren würde), haben wir zwangsläufig beschlossen, unser kleines Grüppchen aufzusplitten.

Nach einigem Vor, Zurück und Hin und Her,
einem sauunfreundlichen Tankstellen- und Motelinhaber, unzähligen überengagierten australischen Touristen,
etlichen erfolgreichen (und weitaus mehr erfolglosen) Autostopps, kaum vorhandenem Handyempfang und einer skeptischen Schweizer Familie, die erst auftaut, nachdem ich mit ihrem Vierjährigen auf Deutsch losplaudere, haben wir eine Plan.

Und der sieht so aus:

Abby hat den Mietwagen und alle zugehörigen Papiere samt Versicherung und Unterschriften organisiert. Sie muss also beim Auto sein, wenn wir gerettet werden, damit niemand auf die Idee kommt, dass die streikende Kiste vielleicht gar nicht uns gehört. Da unser Retter vom Abschleppdienst eigentlich seinen freien Tag hat, und gerade sein Boot startklar machen wollte, wird es noch ein Weilchen dauern, bis er uns aus dem Herzen des Parks (wo in der Mittagshitze noch immer nur Pausbackenvogel und Killerschmetterling aktiv sind) abschleppen kommt. Niemand will Abby so lange allein in der Hitze warten lassen. Andererseits haben wir eine Flussfahrt mit Krokodilsichtung gebucht. Krokodiiiiile!!!!!
Die Entscheidung ist schnell gefallen.
Abby und ich bleiben zurück, während sich A. und Steve ihren Weg in Richtung Kroko-Kreuzfahrt durchstoppen. Mir wird nämlich blöderweise auf Boten schlecht. Und in Flugzeugen. Und Bussen. Und Autos. Jedenfalls haben die Männer mit dem soliden Magen mehr davon, beschließe ich. Abby scheint okay mit der Entscheidung und nachdem uns die Schweizer Familie mit der Anfangsskepsis einmal bei unserem Wägelchen abgeladen hat (mussten zur Tankstelle zurück und von dort telefonieren, weil – einziger Ort mit Empfang), braten wir nun Mitten im australischen Busch vor uns hin.  

 

14:02 Uhr



Der Schmetterling hat aufgegeben. Abby auch. Ihr Telefon liegt irgendwo vergessen auf dem Beifahrersitz. Ich habe mich hinter ihr auf der Rückbank zusammengerollt. Die linke Wagenseite wird von der langsam tiefersinkenden Sonne gegrillt, also halten wir uns rechts auf.
„Hast du die beiden gesehen?“
Ein weißer Van rauscht vorbei. Betroffene Gesichter hinter der Windschutzscheibe, als man unser Auto neben der Straße erblickt. Den Ausdruck sind wir mittlerweile gewöhnt. Die Frage ist immer nur ob sich nach der Betroffenheit ein Anflug von Mitgefühl oder Schadenfreude durchsetzt.
„Nein, in dem Wagen waren sie auch nicht.“
Wir halten schon seit geraumer Zeit nach unseren Männern Ausschau. Aber irgendwie scheint es noch immer nichts mit ihrer Mitfahrgelegenheit geworden zu sein und das macht uns Sorgen. Schließlich ist es für zwei Mädels bekanntlich leichter Autostopp zu fahren, also für zwei ausgewachsen Kerle (die haben wir beim aggressiven Tankwart, der über Internetempfang und das Telefon herrscht, zurückgelassen). Erst bei der Wiedervereinigung am Abend erfahren wir, dass die beiden sich noch ein ausgiebiges Mittagessen an der Tankstelle gegönnt haben, bevor sie sich per Autostopp zur Kroko-Kreuzfahrt kutschieren ließen. Das wissen wir aber zu dem Zeitpunkt noch nicht und so tun wir das, was gute Ehefrauen so tun – wir sorgen uns um die lieben Männer.
Zumindest wenn wir gerade daran denken. Also nicht so oft.
Wir haben schließlich Besseres zu tun. Wir halten Ausschau nach Paul.
Paul, der uns zu Hilfe eilen wird. Abby hat mit ihm telefoniert. Er wird uns abschleppen und vor der Hitze und Langeweile retten.
Und vor den Schmetterlingen.
Aber noch ist kein Paul in Sicht. Und soweit wir das beurteilen können, sind unsere Männer auch noch in keinem Auto vorbeigerauscht.  

 

14:15 Uhr

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Die Sonne hat sich bis zu meiner linken Schulter vorgearbeitet. Ich krame nach der Sonnencreme. Nachdem Schulter versorgt ist überlege ich nach einem Deo zu suchen. Ich entscheide mich dagegen. Zu viel Aufwand und wen juckts, ob ich stinke, wenn sie unsere sonnengedörrten Überreste finden. Abby scheint sich schließlich auch nicht daran zu stören.
Die wenigen Autos, die an uns vorbeirauschen, sind noch weniger geworden. Um uns herum ist es still. Drei Wagen im Abstand von 15 Minuten hintereinander fühlen sich wie Massenverkehr an.

„Lieber Paul, …“, sinniere ich vor mich hin. „…ich hoffe es geht dir gut.“
„Wir freuen uns schon sehr darauf dich kennenzulernen.“, fällt Abby murmelnd mit ein.

 

15 Minuten später (die Hoffnung sinkt)


Unsere gedanklichen Notizen an Paul haben bereits ein beträchtliches Ausmaß angenommen.

„Lieber Paul, die Sonne steht tief.
Die Schmetterlinge rücken näher.“

 


Weitere 20 Minuten (und unzählige Briefchen an Paul) später… letzte Notiz für Paul

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„Lieber Paul, es wäre schön gewesen dich kennenzulernen.
Die Schmetterlinge sind dir zuvorgekommen.
Abby & Marina“

(Wir malen uns aus, wie wir die Nachricht in unserem verlassenen Autowrack deponieren, bevor wir in den Busch gezerrt werden.)

 

 

Irgendwann nach 15:00 (…also gefühlte 24 Stunden später)

Pauls Abschleppwagen rollt auf uns zu. Die Erleichterung ist groß.
Paul war schneller als die Killerschmetterlinge.

 


19:30 Uhr (in unserem Hotel)

Wir sitzen alle beisammen zum Abendessen. Geschichten werden ausgetaucht. Bilder gezeigt. Es wird gelacht und gegessen, und noch viel mehr getrunken. Die Männer erzählen von der Flussfahrt, die abenteuerlich klingt, und zeigen beeindruckende Bilder von Krokodilen, Wasserbüffeln und sonstigem Flussgetier (natürlich waren auch Vögel auf den Fotos).

Photo by Vish K on Unsplash.jpg


Ob ich auch gerne die Krokodile gesehen hätte?

Und ob.

Ob ich es bereue, dass ich mit Abby und Paul den Tag im Auto und vor der Werkstatt, in einem kleinen Kaff im Nirgendwo, verbracht habe?

Nicht einmal ein klitzekleines bisschen.

 

Und hier ist warum:


Unser Retter Paul stellt sich als ein richtiger Gentleman mit handwerklichem Geschick
und herrlich volltönendem, australischen Akzent heraus.
Nachdem der Wagen sicher auf dem Anhänger verstaut ist, und wir neben ihm in die Fahrerkabine geklettert sind, begeben wir uns auf die zweistündige Fahrt in Richtung Werkstatt.
Zu unserer Überraschung vergeht die wie im Flug.

Paul kann nicht nur gut Geschichten erzählen, er ist auch interessiert. Stellt viele Fragen und ist ein guter Zuhörer.
Nachdem wir uns einmal besser kennengelernt haben, trauen wir uns sogar, ihm von der Sache mit den Briefchen für ihn zu erzählen. Paul findet sie zum Brüllen komisch und kriegt sich erstmal gar nicht mehr ein. Wir mögen Paul.

Ganze 3x bietet er uns an, uns vor der Werkstatt noch in den kleinen Ort zu kutschieren, in dem wir übernachten werden. Damit wir auch sichergehen können, dass wir unsere Zimmer bekommen. Oder falls wir aufs Klo müssen. Oder telefonieren wollen. Oder die Beine vertreten. Oder, oder, oder...
Wir lehnen immer dankend ab. Wir wollen auf dem schnellsten Weg zur Werkstatt.

Paul muss den Diesel durch den ganzen Wagen pumpen, um ihn herauszubekommen. Er veranschlagt dafür ca. 3 Stunden.
Weil es außer der Werkstatt und einer Tankstelle rein GARNICHTS in dem kleinen Kaff, in dem wir angekommen sind, gibt. Lassen wir uns auf dem Fleckchen Grün nieder, das sich an der Kreuzung vor der Tankstelle befindet und lutschen an pampigem Weißbrot, dass wir in der Tankstelle gekauft haben und mit Wasser runterspülen.
Wir strecken die Beine aus stellen uns auf eine laaange Wartezeit ein.
Aber es dauert keine drei Stunden. Es dauert nicht mal zwei. Nach 1.5 Stunden ist Paul fertig mit der Arbeit.

Mit Engelsgeduld und alten Töpfen, die er ineinander stellt, erklärt er uns die Sache mit den Dieselresten, die sich möglicherweise noch im Auto befinden und warum es deshalb sein kann, dass der Wagen noch ein bisschen ruckelt. Es ist keine der Erklärungen, bei denen man sich vorkommt wie ein Volldepp. Paul erklärt langsam und freundlich und nach fünf Minuten fühlen wir uns wie Mechaniker-Vollprofis.
Trotzdem macht er sich Sorgen und fegt mit dem Wagen ein paar Mal durch die Drei-Seelen-Gemeinde, damit sich die Dieselüberreste auch ja gut verteilen und das Wägelchen wieder genug Benzin säuft.
Bevor er uns zur Tankstelle schickt, um ganz aufzufüllen, nimmt er uns das Versprechen ab, dass wir uns bei ihm melden sollen, sobald wir gut beim Hotel angekommen sind. Seine Fürsorge rührt mich so sehr, dass ich feuchte Augen bekomme.

Während wir tanken, verschwindet er, um die Rechnung zu drucken.
Ich treffe ihn wieder, als ich gerade in der Tankstelle bezahle.
„Der Computer funktioniert nicht.“
Ich erwarte, dass er mir einfach die Summe nennt und ich ihn für die Arbeit bezahle.
Als ich meine Karte zücken will, schüttelt er den Kopf: „Ist schon gut.“, winkt er ab. „Die Arbeit geht aufs Haus.“
Abby und ich starren ihn erstmal nur mit offenem Mund an. Der Mann ist gerade 2 Stunden an seinem freien Tag durch den Busch gefahren, um uns Genies vor den Schmetterlingen zu retten. Dann noch mal 2 Stunden zurück, in denen er sogar einen Umweg über unser Hotel in Kauf genommen hätte. Und dann hat er unsere Wartezeit von 3 auf 1.5 Stunden dezimiert.
Und er will kein Geld dafür?!
Ist der Mann ein Heiliger? Ich schiele und versuche sowas wie einen Heiligenschein, Flügelchen, oder zumindest etwas in der Art wie eine Aura an ihm zu entdecken. Fehlanzeige.
Unser Paul scheint vollkommen menschlich.
Abby und ich beginnen wie wild in unseren Taschen zu kramen, um Bargeld ans Tageslicht zu befördern. Alles was wir finden sind 40 australische Doller (das sind umgerechnet etwa 25 Euro).
Erst will Paul nicht einmal das annehmen. Wir bleiben stur und schließlich gibt er nach.
Ich schäme mich ein bisschen für die geringe Summe, aber mehr haben wir in bar nicht bei uns.
Als wir uns schließlich auf den Weg Richtung Hotel machen, der kaum 1 Stunde dauert, dämmert es bereits. Während der Fahrt wechseln sich dankbare Schweigeminuten mit Lobeshymnen auf Paul ab.

Als wir am Abend unsere Geschichten austauschen und ich von unserem Nachmittag erzähle,
wird aus meiner Vermutung Gewissheit:

Ich bereue den Verlauf des Tages tatsächlich kein bisschen.
Was ich heute erlebt habe ist besser, als Wasserfall und Kroko-Flussfahrt.
Der vergangene Tag hat mich daran erinnert, dass wir alle hin und wieder in Situationen kommen,
in denen wir vollkommen hilflos und auf andere angewiesen sind.
Wenn man dann auf Menschen trifft, die nicht nur das tun, was gerade offensichtlich gebraucht wird und notwendig ist,
sondern deren Mitgefühl und Hilfsbereitschaft noch so weit darüber hinausgehen, wie ich das an diesem Tag erlebt habe,
dann fühlt man sich beschenkt.
Und sehr, sehr, sehr dankbar.

 

Daher wünsche ich uns allen zum Abschluss dieses Beitrags,
dass wir uns ein bisschen „Paul“ in uns selbst finden
und dass uns ein „Paul“ zur Seite steht, wenn wir mal richtig in der Klemme stecken und allein nicht wieder rauskommen.

 

 *AllesLiebe, Marina ღ